
- Tunesien
BAB' AZIZ
Synopsis
Ein blinder Derwisch und seine Enkelin ziehen durch die Wüste. Bab’Aziz und die kleine Ishtar suchen ein großes Treffen der Derwische, das nur alle dreißig Jahre stattfindet – wo, weiß niemand genau, und der Glaube ist ihr einziger Wegweiser. Tagelang wandern die beiden durch eine leere, weite Landschaft. Unterwegs begegnen ihnen Fremde, und jeder von ihnen trägt eine eigene Geschichte mit sich: eine Suche, ein Verlust, ein Weg, der noch nicht zu Ende gegangen ist. Der tunesische Regisseur Nacer Khemir hat „Bab’Aziz” 2005 in der Wüste seines Heimatlandes gedreht.
Die Erzählung verläuft nicht geradlinig, sondern verschachtelt die Geschichten der Reisenden ineinander; der Film ist Khemirs Betrachtung des Sufismus, in Bilder aus Sand und Licht übersetzt. Nach der Premiere in Dubai lief er unter anderem in Locarno und gewann Preise beim Fajr-Festival in Teheran und beim Muscat Film Festival in Oman. 2006 lief „Bab’Aziz” bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 1. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2006.















