Szene aus Last Life In The Universe

Synopsis

Kenji (Tadanobu Asano) ist Japaner, Bibliothekar in Bangkok, zwanghaft ordentlich und mit dem Gedanken beschäftigt, sich das Leben zu nehmen. Ein Zwischenfall mit der Yakuza zwingt ihn unterzutauchen. Eine Kette von Zufällen führt ihn zu Noi (Sinitta Boonyasak), einer Barhostess, deren Schwester gerade bei einem Unfall gestorben ist. Weil er nicht weiß, wohin, zieht er für drei Tage in ihr Haus am Meer. Die beiden haben kaum eine gemeinsame Sprache – Thai, Japanisch und Englisch wechseln, je nachdem, was gerade reicht – und teilen doch ihre Traurigkeit. „Last Life in the Universe” hat der Thailänder Pen-Ek Ratanaruang 2003 gedreht.

Der Film ist dreisprachig angelegt und nimmt sich Zeit für die Stille zwischen zwei Menschen, die sich nicht erklären können. Er lief 2003 im Wettbewerb von Venedig, wo Tadanobu Asano für die Rolle des Kenji als bester Darsteller ausgezeichnet wurde. 2006 lief „Last Life in the Universe” bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 1. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2006.

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