Szene aus The Worst Person In The World

Synopsis

Julie (Renate Reinsve) ist Ende zwanzig, lebt in Oslo und hat bereits mehrmals neu angefangen: Medizin, dann Psychologie, dann Fotografie, jedes Mal mit derselben Überzeugung, jetzt sei es das Richtige. Sie zieht zu Aksel (Anders Danielsen Lie), einem fünfzehn Jahre älteren Comiczeichner, der sich Kinder wünscht und ihr Leben in Bahnen lenkt, die sie noch nicht will. Auf einer Party, auf die sie nicht eingeladen war, trifft sie Eivind (Herbert Nordrum), und die Frage, wer sie sein will, stellt sich noch einmal neu. „The Worst Person in the World” von Joachim Trier, Norwegen 2021, begleitet Julie über vier Jahre, in zwölf Kapiteln mit Prolog und Epilog.

Trier und sein Koautor Eskil Vogt schließen damit ihre Oslo-Trilogie ab und bedienen sich der Form der romantischen Komödie, um sie leise zu unterlaufen: Der Film ist ebenso komisch wie schmerzhaft, und sein bekanntestes Bild, eine Stadt, die für Julie stehen bleibt, ist ein Bild vom Wünschen. In Cannes 2021 lief der Film im Wettbewerb, Renate Reinsve wurde als beste Darstellerin ausgezeichnet; Norwegen schickte ihn ins Oscar-Rennen. 2021 eröffnete „The Worst Person in the World” Around the World in 14 Films in Berlin in der Sektion Opening Night.

Festival

Gezeigt in der 16. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2021.

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