Szene aus Ahed'S Knee

Synopsis

Y (Avshalom Pollak), ein israelischer Filmemacher Mitte vierzig, reist in ein abgelegenes Dorf in der Arava-Wüste, um dort einen seiner Filme vorzustellen. Empfangen wird er von Yahalom (Nur Fibak), einer Beamtin des Kulturministeriums, die ihm ein Formular vorlegt: Beim Publikumsgespräch darf er nur über staatlich genehmigte Themen sprechen. Y, der gerade ein Projekt über die palästinensische Aktivistin Ahed Tamimi vorbereitet, gerät in einen Kampf an zwei Fronten – gegen die schwindende Freiheit in seinem Land und gegen den nahenden Tod seiner Mutter. „Ahed’s Knee” von Nadav Lapid, eine Koproduktion aus Israel, Frankreich und Deutschland von 2021, verdichtet einen einzigen Tag zu einer Abrechnung.

Lapid hat den Film als lose autobiografisch bezeichnet; er handelt vom Druck auf Kunstschaffende, unbequeme Themen zu meiden. Die Form ist so unruhig wie ihr Protagonist: eine Kamera, die sich losreißt, Monologe, die in Wut umschlagen. Die Premiere fand im Wettbewerb von Cannes 2021 statt, wo „Ahed’s Knee” den Preis der Jury erhielt, geteilt mit Apichatpong Weerasethakuls „Memoria”. 2021 lief der Film bei Around the World in 14 Films in Berlin in der Sektion 14 Films Wettbewerb.

Festival

Gezeigt in der 16. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2021.

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