Szene aus The Tsugua Diaries

Synopsis

Ein Landhaus in Portugal im Sommer 2020. Drei Menschen (Carloto Cotta, Crista Alfaiate, João Nunes Monteiro) verbringen die Tage der Ausgangsbeschränkungen mit dem, was gerade anfällt: Sie bauen im Garten ein Schmetterlingshaus, putzen, tanzen nachts zu Musik aus dem Küchenradio, schlafen, essen, streiten sich beiläufig. Der Film hält jeden Tag fest, mit Datum – nur rückwärts, vom letzten Tag zum ersten. Und je weiter er zurückgeht, desto mehr zeigt sich, dass es hinter dem Bildrand noch mehr gibt: eine Filmcrew, Regeln, einen Dreh, der wegen eines Verstoßes gegen das Hygieneprotokoll ins Wanken gerät. „The Tsugua Diaries” von Maureen Fazendeiro und Miguel Gomes, Portugal 2021, ist Tagebuch und Making-of zugleich, beides erfunden und beides wahr.

Auf 16 mm gedreht, mit Sonne, Staub und viel Grün, ist der Film eine der leichtesten Antworten auf das Lockdown-Jahr: verspielt, selbstironisch, ohne Klage. Die Umkehrung des Titels („Tsugua” ist „August” rückwärts) verrät die Methode. Die Premiere fand 2021 in der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes statt; danach lief der Film beim New York Film Festival. 2021 lief „The Tsugua Diaries” bei Around the World in 14 Films in Berlin in der Sektion 14 Films Wettbewerb.

Festival

Gezeigt in der 16. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2021.

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