
- Mexiko
TRAGIC JUNGLE
Synopsis
Die 1920er Jahre, an der Grenze zwischen Mexiko und Britisch-Honduras. Agnes, eine junge Belizerin, flieht vor einem englischen Grundbesitzer in den Urwald. Dort trifft sie auf eine Gruppe mexikanischer Chicleros, die das Harz der Sapotillbäume für Kaugummi zapfen und sie mitnehmen. Ihre Anwesenheit verändert die Männer: Sie wecken Begehren, Misstrauen und den Verdacht, dass die Fremde nicht ist, was sie scheint. Yulene Olaizola erzählt in „Tragic Jungle” (Mexiko 2020, Originaltitel „Selva trágica”) von einem Wald, der die Menschen aufnimmt und nicht mehr hergibt.
Der Film beruft sich lose auf die Maya-Sage von der Xtabay, einem weiblichen Dämon, der Männer in den Wald lockt und ins Verderben führt – und lässt offen, ob Agnes eine Frau ist, die die Männer durch ihren Aberglauben sehen, oder die Sage selbst. Olaizolas fünfter Spielfilm hatte 2020 Premiere in der Sektion Orizzonti der Filmfestspiele von Venedig und lief danach beim New York Film Festival. Bei Around the World in 14 Films lief „Tragic Jungle” 2020 in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 15. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2020.




















