
- Berlinale World Cinema Fund
- Taiwan/Myanmar
THE ROAD TO MANDALAY
Synopsis
Lianqing (Wu Ke-xi) lässt sich im Laderaum eines Wagens über die Grenze nach Thailand schmuggeln. Ihr Ziel ist Bangkok, Arbeit, Papiere – und irgendwann Taiwan. Unterwegs lernt sie Guo (Kai Ko) kennen, der aus derselben Gegend Myanmars stammt und ihr seine Nummer gibt. In Bangkok arbeitet sie ohne Ausweis in einer Küche, er in einer Textilfabrik; er will zurück nach Hause und dort etwas aufbauen, sie will weiter, um jeden Preis. Die gefälschten Papiere kosten mehr, als sie verdient. Midi Z erzählt in „The Road to Mandalay” (Taiwan/Myanmar 2016) von zwei Menschen, die sich lieben und nicht dasselbe wollen.
Was als stille Liebesgeschichte beginnt, wird zum Bild eines Lebens ohne Rechte, in dem jeder Schritt Geld kostet und Hoffnung ein Risiko ist. Midi Z, in Myanmar geboren und in Taiwan ausgebildet, erzählt nah an den Erfahrungen seiner Herkunft. Premiere hatte der Film 2016 in den Giornate degli Autori der Filmfestspiele von Venedig, wo er den Fedeora-Preis als bester Film gewann; danach lief er in Toronto. Bei Around the World in 14 Films lief „The Road to Mandalay” 2020 in Berlin in der Sektion Berlinale World Cinema Fund.
Festival
Gezeigt in der 15. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2020.




















