Szene aus This Is Not A Burial, It’S A Resurrection

Synopsis

Mantoa (Mary Twala Mhlongo) ist achtzig und hat Mann und Kinder überlebt. Als in ihrem Bergdorf in Lesotho die Nachricht vom Tod ihres letzten Sohnes eintrifft, bereitet sie ihren eigenen Tod vor: Sie ordnet das Begräbnis, verabschiedet sich von den Dingen und will neben den Ihren auf dem Friedhof liegen. Dann verkündet die Regierung, dass das Tal für einen Stausee geflutet wird; das Dorf soll umgesiedelt werden, die Gräber gehen unter Wasser. Mantoa weigert sich. Aus ihrer Trauer wird Widerstand, und das Dorf beginnt, sich ihr anzuschließen. Lemohang Jeremiah Mosese erzählt in „This Is Not a Burial, It’s a Resurrection” (Lesotho 2019) von einer Frau, die den Tod aufschiebt, weil die Toten sie brauchen.

Der Film ist im engen Bildformat gehalten, in bemalten Landschaften und langen Einstellungen, ein Erzähler mit Lesiba führt durch die Geschichte. Premiere hatte er 2019 bei den Filmfestspielen von Venedig; er war die erste Einreichung Lesothos für den Oscar und eine der letzten Rollen von Mary Twala Mhlongo. Bei Around the World in 14 Films lief der Film 2020 in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 15. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2020.

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