Szene aus La Gomera

Synopsis

Cristi (Vlad Ivanov) ist Polizist in Bukarest und steht auf der Gehaltsliste der Mafia. Weil seine Kollegen ihn überwachen, reist er auf die Kanareninsel La Gomera, um dort El Silbo zu lernen, die Pfeifsprache, mit der sich die Inselbewohner seit Jahrhunderten über die Schluchten hinweg verständigen. Mit ihr soll er unter den Augen der Polizei mit den Gangstern kommunizieren und Zsolt aus dem Gefängnis holen – den einzigen, der weiß, wo dreißig Millionen Euro versteckt sind. Zwischen Hotelzimmern, Verhören und einer Frau namens Gilda wird das Pfeifen zu Cristis einziger Möglichkeit, die Wahrheit zu sagen, ohne verstanden zu werden. „La Gomera“ (Rumänien, 2019) hat Corneliu Porumboiu geschrieben und inszeniert.

Porumboiu, bekannt für seine trockenen Studien über Sprache und Bürokratie, verlegt sein Interesse in einen Film noir mit Elementen der schwarzen Komödie; die Darsteller lernten das Pfeifen zwei Wochen lang bei einem Silbo-Lehrer auf der Insel. Die Weltpremiere fand im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 2019 statt. 2019 lief „La Gomera“ bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 14. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2019.

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