Szene aus The Painted Bird

Synopsis

Irgendwo in Osteuropa, während des Zweiten Weltkriegs: Ein jüdischer Junge (Petr Kotlár) ist von seinen verfolgten Eltern bei einer alten Frau auf dem Land untergebracht worden. Als sie stirbt, ist er allein und zieht von Dorf zu Dorf, von Hof zu Hof. Was er dort erlebt, ist eine Abfolge von Grausamkeiten: Aberglaube, Ausbeutung, Gewalt von Bauern, Soldaten und Geistlichen, gelegentlich unterbrochen von Momenten der Zuwendung, die nie lange halten. Der Junge lernt zu überleben, und der Preis dafür ist ein Stück seiner Kindheit nach dem anderen. „The Painted Bird“ (Tschechien, 2019) von Václav Marhoul verfilmt den Roman von Jerzy Kosiński aus dem Jahr 1965.

Marhoul hat über elf Jahre an dem Projekt gearbeitet. Der Film ist in Schwarzweiß gedreht, dauert 170 Minuten und ist der erste, in dem Interslawisch gesprochen wird – eine Kunstsprache, die den Schauplatz keinem Land zuordnen lässt; dazu kommen Tschechisch, Russisch und Deutsch. Im Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig 2019 erhielt er den UNICEF-Preis. 2019 lief „The Painted Bird“ bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 14. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2019.

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