Szene aus Die Sehnsucht Der Schwestern Gusmao

Synopsis

Rio de Janeiro in den 1950er Jahren: Die Schwestern Eurídice und Guida Gusmão sind einander näher, als es Blutsverwandtschaft erklären könnte. Eurídice spielt Klavier und träumt von der Aufnahme am Konservatorium in Wien; Guida drängt es aus dem Elternhaus hinaus, in ein Leben, das der Vater nicht vorgesehen hat. Dann trennen sich ihre Wege, und keine weiß, was mit der anderen geschieht. Über Jahrzehnte hinweg erzählt „Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão“ (Brasilien, 2019) von Karim Aïnouz, wie zwei Frauen in einer von Männern bestimmten Gesellschaft um ihr eigenes Leben ringen und dabei immer aneinander vorbei leben.

Aïnouz inszeniert den Stoff als Melodram im Geist von Douglas Sirk: farbsatt, körperlich, mit einem Gespür für die stillen Grausamkeiten des Familienlebens. Der Film gewann bei den Filmfestspielen von Cannes 2019 den Hauptpreis der Sektion Un Certain Regard. 2019 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin in der Sektion Brazilian Night.

Festival

Gezeigt in der 14. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2019.

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