
- Palästina
IT MUST BE HEAVEN
Synopsis
Elia Suleiman spielt sich selbst, wie in allen seinen Filmen: ein schweigender Beobachter mit Hut, der in Nazareth seinen Nachbarn zusieht und dann aufbricht, um anderswo ein neues Zuhause zu finden. In Paris will er ein Filmprojekt vorstellen, in New York ebenfalls, und überall begegnet ihm dieselbe Erfahrung – die Polizei, das Militär, die kleinen Absurditäten der Macht sind überall zu Hause, und Palästina reist mit. Die Frage, wo der Ort ist, den man Heimat nennen könnte, bleibt im Raum stehen. „It Must Be Heaven“ (Palästina, 2019) von Elia Suleiman ist eine Folge komischer Vignetten, die Alltagspoesie und Alltagsgewalt nebeneinanderstellen.
Suleiman arbeitet fast ohne Dialog und mit einer Körperkomik, die an Jacques Tati und Buster Keaton erinnert; die Pointen entstehen aus Geduld, Wiederholung und einem genauen Blick auf Choreografien des Alltags. Im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 2019 erhielt der Film eine Lobende Erwähnung der Jury und den FIPRESCI-Preis. 2019 lief „It Must Be Heaven“ bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 14. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2019.























