Szene aus Winter Vacation

Synopsis

Der letzte Tag der Winterferien in einer Industriestadt im Norden Chinas. Eine Handvoll Jugendlicher hängt herum, sitzt auf Mauern, steht in Hinterhöfen, streitet sich in langen Pausen über den Sinn der Schule, über die Liebe und das Leben. Der kleine Zhou Zhangxin sitzt bei seinem Großvater, der ihn nicht nach draußen lässt, und antwortet auf die Frage, was er später werden will: Waise. Ein bisschen Schikane, ein bisschen Langeweile, und am Ende der Ferien ein Lehrer, dem vor der Klasse die Fassung entgleitet. Li Hongqis „Winter Vacation” (China 2010, Originaltitel „Han jia”) erzählt das in starren, weit entfernten Einstellungen, in denen Menschen wie Möbelstücke im Bild stehen.

Der Dichter und Romanautor Li macht aus der Ödnis eine trockene Komödie, deren Witz sich aus der Wiederholung und aus dem Ernst der Beteiligten speist. Beim Festival von Locarno gewann der Film 2010 den Goldenen Leoparden. Bei Around the World in 14 Films in Berlin lief „Winter Vacation” 2010.

Festival

Gezeigt in der 5. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2010.

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