
- Belgien
LITTLE BABY JESUS OF FLANDR
Synopsis
Drei Bettler, Suskewiet, Pitje Vogel und Schrobberbeeck, haben Hunger und ihre Armut satt. Am Heiligabend ziehen sie als die Heiligen Drei Könige verkleidet über die Dörfer und singen von Haus zu Haus, um sich ein paar Münzen zu erbetteln. Doch in dieser Nacht finden sie in einem Stall tatsächlich ein Kind, und was als Maskerade begann, wird ihnen zur Prüfung. Gust Van den Berghes „Little Baby Jesus of Flandr” (Belgien 2010, Originaltitel „En waar de sterre bleef stille staan”) überträgt das Weihnachtsspiel des flämischen Schriftstellers Felix Timmermans in eine winterliche Landschaft und besetzt die Hauptrollen mit Darstellern mit geistiger Behinderung.
Gedreht in Schwarzweiß, mit schiefen, handgeschriebenen Titeln und einer Bildsprache zwischen Bauernmalerei und Passionsspiel, war der Film das Spielfilmdebüt des damals 25-jährigen Regisseurs. Er lief 2010 in der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes und erhielt beim Filmfestival Gent den Jo-Röpcke-Preis. Bei Around the World in 14 Films in Berlin war „Little Baby Jesus of Flandr” 2010 zu sehen.
Festival
Gezeigt in der 5. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2010.
















