Szene aus Of Time And The City

Synopsis

Liverpool in den fünfziger und sechziger Jahren: Straßen, Kinder, Reihenhäuser, Kirchen, Fußballstadien, Waschtage, die Abrissbagger und die Hochhäuser, die danach kamen. Terence Davies setzt in „Of Time and the City” (Großbritannien 2008) Wochenschauen und Dokumentaraufnahmen zu einem Porträt der Stadt zusammen, in der er aufgewachsen ist, und legt seine eigene Stimme darüber – erinnernd, polemisch, komisch, verletzt. Es geht um das katholische Elternhaus und den Verlust des Glaubens, um das Erwachen als schwuler Junge in einer Zeit, die das unter Strafe stellte, um die Beatles, die Königin und die Vergänglichkeit von allem. Klassische Musik und Schlager der Zeit tragen die Bilder.

Ein Essayfilm, der zugleich Liebeserklärung und Abgesang ist, entstanden für Liverpools Jahr als Kulturhauptstadt Europas. Es war Davies’ erster Film nach zehn Jahren; in Cannes wurde er 2008 in einer Sondervorführung der offiziellen Auswahl gezeigt. Bei Around the World in 14 Films in Berlin lief „Of Time and the City” 2010.

Festival

Gezeigt in der 5. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2010.

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