Szene aus Post Tenebras Lux

Synopsis

Juan (Adolfo Jiménez Castro) und Natalia (Nathalia Acevedo) sind mit ihren kleinen Kindern Eleazar und Rut aus der Stadt aufs mexikanische Land gezogen, in ein Haus, das ihr Wohlstand ihnen erlaubt, inmitten einer Landbevölkerung, deren Leben nach anderen Regeln läuft. Die beiden Welten berühren sich in Arbeitern, Nachbarn, in einem Hund, in Gewalt, und der Film fragt, ob sie einander ergänzen oder auslöschen. Dazwischen stehen Bilder, die sich nicht einordnen lassen: ein Kind allein auf einer Weide im Gewitter, ein rotes Wesen mit Werkzeugkasten, das nachts durch das Haus geht. „Post Tenebras Lux” von Carlos Reygadas, Mexiko 2012, ist halb autobiografisch.

Reygadas erzählt fragmentarisch, in Sprüngen zwischen Zeiten und Orten; die Ränder des Bildes sind über weite Strecken verzerrt, als sähe man durch ein altes Glas. Der Titel ist lateinisch, „Nach der Finsternis das Licht”. Der Film lief 2012 im Wettbewerb von Cannes und erhielt den Preis für die beste Regie. Der Film lief 2012 bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 7. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2012.

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