
- Australien
HAIL
Synopsis
Danny (Daniel P. Jones) kommt aus dem Gefängnis und kehrt zu Leanne (Leanne Letch) zurück. Die beiden versuchen, ein gewöhnliches Leben zu führen: Arbeit suchen, den Tag über die Runden bringen, sich nicht von den alten Bekannten einholen lassen. Es ist ein zerbrechliches Glück, und als Leanne stirbt, kippt es in Trauer und dann in Gewalt – Danny sucht diejenigen, die er verantwortlich macht, und zwischen den Ausbrüchen kehrt Leanne in Traumsequenzen zurück, schwebend zwischen den Lebenden und den Toten. „Hail” von Amiel Courtin-Wilson, Australien 2011: Jones und Letch spielen Versionen ihrer selbst, Jones’ eigene Haftgeschichte ist in den Film eingegangen.
Courtin-Wilson, der zuvor Dokumentarfilme gedreht hatte und Jones aus seinem Kurzfilm „Cicada” kannte, legt sein Spielfilmdebüt zwischen Dokument und Fiktion an: nervöse Handkamera in den Kämpfen, dann Luftaufnahmen und lange Nahaufnahmen, in denen die Zeit stillsteht. Die Premiere fand 2011 im Wettbewerb Orizzonti von Venedig statt – der erste australische Spielfilm seit zehn Jahren, der dort ausgewählt wurde. Der Guardian setzte ihn später auf Platz drei der besten australischen Filme des Jahrzehnts. Der Film lief 2012 bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 7. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2012.

















