Szene aus Blood Of My Blood

Synopsis

Márcia (Rita Blanco) ist Köchin und zieht ihre Kinder allein groß, in einer Wohnung am Rand von Lissabon, die sie mit ihrer Schwester Ivete (Anabela Moreira), einer Friseurin, teilt. Die Tochter Cláudia lernt Krankenpflege und sitzt an der Supermarktkasse, der Sohn Joca (Rafael Morais) ist ins Drogengeschäft gerutscht. Innerhalb einer Woche gerät alles ins Wanken: Cláudia verliebt sich in einen älteren, verheirateten Mann, und Márcia begreift, dass ihre Familie in ernster Gefahr ist. Gleichzeitig hintergeht Joca seinen Lieferanten, und es ist Ivete, die für ihn geradestehen muss. „Blood of My Blood” (Sangue do Meu Sangue) von João Canijo, Portugal 2011.

Canijo erzählt in 139 Minuten und in einer Dichte, in der alle gleichzeitig reden und die Wohnung die Figuren nie loslässt; die Schlussszene, die Gewalt in allen Formen aufeinandertürmt, war nach Aussage der Beteiligten die schwerste des Drehs. Die Premiere fand 2011 in Toronto statt, in San Sebastián lief der Film in der Offiziellen Auswahl und wurde ausgezeichnet, weitere Preise folgten in Palm Springs und Miami. In Portugal war es der kommerziell erfolgreichste Film des Jahres und die Einreichung des Landes für den Auslands-Oscar. Der Film lief 2012 bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 7. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2012.

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