Szene aus La Pirogue

Synopsis

Baye Laye (Souleymane Seye Ndiaye) ist Kapitän einer Fischerpirogue an der Küste Senegals. Er kennt das Meer und will nicht fort. Aber er hat keine Wahl: Er soll dreißig Männer über den Atlantik zu den Kanarischen Inseln bringen, nach Spanien, nach Europa. Lansana (Laïty Fall) hat die Überfahrt organisiert, an Bord sind Wolof, Guineer und Pulaar, die einander nicht verstehen, dazu Nafy (Mame Astou Diallo), die einzige Frau. Die „Goor Fitt” legt ab, und was folgt, ist die Einsamkeit auf offener See, ein Sturm, ein Motorschaden, Hunger. „La Pirogue” von Moussa Touré, Senegal 2012.

Touré erzählt die Überfahrt fast in Echtzeit auf dem engen Boot, als Kammerspiel unter freiem Himmel, in dem sich die Hoffnung Zug um Zug in Rechnen und Sterben verwandelt. Der Film lief 2012 in Cannes in der Sektion Un Certain Regard, gewann in München den Preis als bester internationaler Film und 2013 den Prix Lumières als bester frankophoner Film sowie den Bronzenen Hengst beim Fespaco in Ouagadougou. Der Film lief 2012 bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 7. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2012.

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