Szene aus Chapiteau-Show

Synopsis

Ein Zirkuszelt in einem Badeort am Schwarzen Meer ist der Ort, an dem vier Geschichten zusammenlaufen. Ein Mädchen holt ihren Internetfreund, der seine Wohnung sonst nicht verlässt, in die Wirklichkeit und ans Meer. Ein ehemaliger Schauspieler versucht, sich mit seinem entfremdeten Sohn zu versöhnen. Ein ehrgeiziger Filmproduzent verfolgt sein Projekt, und eine Gruppe Pfadfinder gerät mit anderen Feriengästen aneinander. Die vier Teile heißen Liebe, Freundschaft, Respekt und Zusammenarbeit – und jede dieser Tugenden scheitert komisch an den Menschen, die sie einfordern. „Chapiteau-Show” von Sergey Loban, Russland 2011, dauert 207 Minuten und läuft in zwei Teilen.

Loban, der aus der Moskauer Underground-Szene kommt und 2005 mit dem Science-Fiction-Film „Dust” den Preis der russischen Kritik gewann, setzt auf heitere Verzweiflung, surrealistische Einsprengsel und knappe Musicalnummern – ein Ton, der sich vom üblichen russischen Autorenkino deutlich absetzt. Beim Moskauer Filmfestival 2011 erhielt der Film den Sonderpreis der Jury, die internationale Premiere fand 2012 in Rotterdam statt. Der Film lief 2012 bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 7. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2012.

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