Szene aus Die Lebenden

Synopsis

Sita Popescu (Anna Fischer) ist 25, rumänisch-österreichische Studentin in Berlin und verdient ihr Geld bei einem Fernsehsender. Nach dem 95. Geburtstag ihres Großvaters Gerhard (Hanns Schuschnig) in Wien findet sie ein Foto, das ihn in SS-Uniform zeigt. Die Familie hat darüber nie gesprochen. Sita beginnt zu fragen und zu suchen, mit Hilfe ihres Onkels Michael, mit dem die Familie gebrochen hat, und stößt auf Dokumente, die belegen, dass ihr Großvater Wachmann im Konzentrationslager Auschwitz war. „Die Lebenden” von Barbara Albert, Österreich 2012, führt seine Figur von Wien nach Warschau, nach Siebenbürgen und zurück nach Berlin.

Albert verarbeitet die eigene Geschichte: Auch sie ist die Enkelin eines SS-Mannes, der in Auschwitz Wache stand. Der Film, eine Koproduktion aus Österreich, Deutschland und Polen, ist weniger historische Aufklärung als ein Porträt der dritten Generation, die zwischen Zuneigung und Wissen entscheiden muss, wie sie mit den Lebenden umgeht. Die Weltpremiere fand im September 2012 im Wettbewerb des Festivals von San Sebastián statt. Der Film lief 2012 bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 7. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2012.

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