
- Norwegen
OSLO, 31. AUGUST
Synopsis
Anders ist Mitte dreißig und seit Monaten in einer Entzugsklinik außerhalb von Oslo. Für einen Tag darf er in die Stadt: Ein Vorstellungsgespräch steht an, danach will er seine Schwester treffen. Er besucht seinen alten Freund Thomas, der inzwischen Familie hat, geht durch Straßen, in denen er früher lebte, sitzt in Cafés und hört den Gesprächen der anderen zu, ruft eine Nummer an, unter der niemand abnimmt. Je länger der Tag dauert, desto deutlicher wird, dass Anders etwas beschlossen hat. „Oslo, 31. August” von Joachim Trier (Norwegen 2011) folgt ihm bis in die Nacht.
Die Vorlage ist Pierre Drieu La Rochelles Roman „Le feu follet” von 1931, den Louis Malle 1963 verfilmt hatte; Trier und sein Koautor Eskil Vogt verlegen ihn in die Gegenwart. Anders Danielsen Lie spielt die Hauptrolle; nach „Auf Anfang” ist es der zweite Teil von Triers Oslo-Trilogie. Die Premiere fand 2011 in Cannes in der Sektion Un Certain Regard statt. 2011 lief „Oslo, 31. August” bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 6. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2011.















