
- Spanien
MAD CIRCUS – EINE BALLADE VON LIEBE UND TOD
Synopsis
1937, mitten im Spanischen Bürgerkrieg, wird eine Zirkusvorstellung von republikanischen Milizionären unterbrochen, die die Artisten an die Front holen. Der Sohn eines der Clowns wächst in den Nachkriegsjahren heran und wird selbst Clown, der traurige, der die Ohrfeigen einsteckt. 1973, in den letzten Jahren der Franco-Diktatur, heuert Javier bei einem Zirkus an, in dem der dumme August Sergio das Sagen hat – ein Trinker, der seine Frau, die Trapezkünstlerin Natalia, schlägt. Javier verliebt sich in sie, und aus der Rivalität der beiden Clowns wird ein Krieg. „Mad Circus – Eine Ballade von Liebe und Tod” (Originaltitel „Balada triste de trompeta”) ist ein Film von Álex de la Iglesia (Spanien 2010).
De la Iglesia inszeniert die Geschichte als groteske schwarze Komödie, in der die Gewalt der Clowns die Gewalt des Landes spiegelt; Carlos Areces, Antonio de la Torre und Carolina Bang spielen das Dreieck. Bei den Filmfestspielen von Venedig 2010 erhielt der Film unter Jurypräsident Quentin Tarantino den Silbernen Löwen für die beste Regie und den Preis für das beste Drehbuch. 2011 lief „Mad Circus” bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 6. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2011.















