
- Dominikanische Republik/Mexiko/Deutschland
JEAN GENTIL
Synopsis
Jean Remy Genty ist Haitianer, spricht mehrere Sprachen und hat Buchhaltung gelernt. In Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, sucht er eine Anstellung, die seiner Ausbildung entspricht, und findet Ablehnung: Türen bleiben zu, Bewerbungen laufen ins Leere, auf dem Bau reicht es für ein paar Tage. Als auch das endet, verlässt er die Stadt und versucht sein Glück auf dem Land. „Jean Gentil” von Laura Amelia Guzmán und Israel Cárdenas (Dominikanische Republik/Mexiko/Deutschland 2010) erzählt diese Wanderung nach der wahren Geschichte des Mannes, der sie selbst spielt.
Gedreht wurde in Santo Domingo und Port-au-Prince vor dem Erdbeben vom Januar 2010; einzelne Aufnahmen entstanden danach. Der Film beobachtet mehr, als er erklärt, und lässt seiner Hauptfigur die Würde, die ihr die Stadt verweigert. Die Premiere fand 2010 bei den Filmfestspielen von Venedig in der Sektion Orizzonti statt, wo die Jury unter Shirin Neshat eine lobende Erwähnung aussprach. 2011 lief „Jean Gentil” bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 6. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2011.















