
- Rumänien
MORGEN
Synopsis
Nelu ist Anfang vierzig und arbeitet als Wachmann in einem Supermarkt in Salonta, einer rumänischen Kleinstadt an der Grenze zu Ungarn. Angeln im Morgengrauen, Dienst, abends nach Hause zu seiner Frau – so vergehen die Tage. Dann begegnet ihm ein Türke, der ohne Papiere über die Grenze nach Deutschland will. Die beiden haben keine gemeinsame Sprache, und Nelu nimmt den Fremden trotzdem mit nach Hause und beschließt, ihm zu helfen. „Morgen” von Marian Crișan (Rumänien 2010) ist das Spielfilmdebüt des Regisseurs, der auch das Drehbuch schrieb.
Crișan erzählt das als leise Satire über Vorurteile und Grenzen, mit trockenem Humor und ohne den Ernst des Themas aufzugeben; die Freundschaft zweier Männer, die einander nicht verstehen, ist der Kern. Beim Festival von Locarno 2010 erhielt der Film den Spezialpreis der Jury sowie die Preise der Ökumenischen Jury und der Jugendjury. 2011 lief „Morgen” bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 6. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2011.















