
- Iran
GOOD BYE
Synopsis
Noura ist Anwältin in Teheran, doch ihre Zulassung ist entzogen. Ihr Mann, ein Journalist, hat sich vor dem Zugriff der Behörden in den Süden des Landes abgesetzt; sie lebt allein in einer kleinen Wohnung und arbeitet an ihrem Weg aus dem Iran. Ihre Schwangerschaft wird Teil dieses Plans, weil sie Papiere und Wege öffnen könnte, die sonst verschlossen bleiben – und jede Etappe führt zu neuen Auflagen, Mittelsmännern und Wartezimmern. „Good Bye” (Originaltitel „Bé omid é didar”) von Mohammad Rasoulof (Iran 2011) folgt ihr durch dieses Verfahren, das sie mit der Genauigkeit einer Juristin betreibt.
Rasoulof drehte den Film, nachdem er zusammen mit Jafar Panahi verurteilt und mit einem Arbeitsverbot belegt worden war; er handelt nicht von seinem Fall, aber von den Bedingungen, unter denen er entstand. Die Inszenierung ist karg, Leila Zare trägt den Film in der Hauptrolle. In Cannes lief er 2011 in der Sektion Un Certain Regard und erhielt dort den Regiepreis. 2011 lief „Good Bye” bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 6. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2011.















