Szene aus Historias Extraordinarias

Synopsis

Drei Männer, drei Geschichten, die sich nie berühren. X wird Zeuge eines Mordes und versteckt sich in einem Hotelzimmer. H erhält einen Auftrag, dessen Zweck er nie ganz versteht, und macht sich auf den Weg. Z tritt eine neue Stelle an und beginnt, besessen das Leben des Mannes zu erforschen, den er ersetzt – und der gerade gestorben ist. Geheime Identitäten, Verschwundene, verlorene Schätze, exotische Tiere und verzweifelte Kriminelle: „Historias extraordinarias” (Argentinien 2008) des Argentiniers Mariano Llinás ist ein Geflecht aus Rätseln, das sich über die argentinische Provinz ausbreitet.

Der Film dauert 245 Minuten und ist in drei Akte zu je achtzehn Kapiteln gegliedert; die drei Erzählstränge laufen parallel, ohne einander zu kreuzen. Es ist ein Experiment im Erzählen, das die Lust an der Geschichte selbst zum Gegenstand macht. Premiere hatte der Film 2008 beim BAFICI in Buenos Aires, wo er zwei Preise gewann; 2009 lief er in Rotterdam. Im selben Jahr war „Historias extraordinarias” bei Around the World in 14 Films in Berlin zu sehen.

Festival

Gezeigt in der 4. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2009.

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