Szene aus Kinatay

Synopsis

Peping studiert Kriminologie in Manila und will seine Freundin Cecille heiraten, die ebenfalls studiert. Das Geld dafür verdient er nebenbei als Laufbursche eines Syndikats, für das er Schutzgelder bei Geschäftsleuten eintreibt – sein Schulfreund Abyong hat ihn vermittelt. Als Abyong ihm ein „besonderes Projekt” anbietet, das mehr einbringt als üblich, sagt Peping zu. Die Fahrt führt in die Nacht hinaus, und was als Botengang begann, wird zur Entführung einer Frau (Maria Isabel Lopez). Peping wird Zeuge, wie sie geschlagen wird, und begreift, dass es aus diesem Wagen kein Aussteigen mehr gibt. „Kinatay” (Philippinen 2009) von Brillante Mendoza folgt ihm durch diese eine Nacht.

Der Titel bedeutet „geschlachtet”. Mendoza zeichnet ein Bild der Drogengewalt im heutigen Manila, das nichts beschönigt und dem Zuschauer nichts erspart. In Cannes wurde er 2009 dafür als bester Regisseur ausgezeichnet – als erster Filipino in dieser Kategorie, gegen Konkurrenten wie Quentin Tarantino und Ang Lee. Bei Around the World in 14 Films in Berlin lief „Kinatay” 2009 am 4. Dezember in der Spätvorstellung.

Festival

Gezeigt in der 4. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2009.

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