Szene aus Tokyo Sonata

Synopsis

Ryuhei verliert seine Stelle bei einer Entlassungswelle und verschweigt es seiner Familie; jeden Morgen verlässt er das Haus wie gewohnt, im Anzug, mit Aktentasche. Seine Frau Megumi weiß, dass es an ihr wäre, die Familie zusammenzuhalten, und findet die Kraft dafür nicht. Der ältere Sohn Takashi sieht in Japan keine Zukunft und kommt kaum noch nach Hause; der jüngere, Kenji, nimmt heimlich Klavierunterricht. Ein einziger, unvorhersehbarer Riss ist in dieser scheinbar gewöhnlichen Familie entstanden, und er breitet sich leise und schnell aus. „Tokyo Sonata” (Japan 2008) von Kiyoshi Kurosawa beobachtet, wie er sie auseinandertreibt.

Kurosawa erzählt das Porträt einer Familie in der Krise mit großer Ruhe und einem Gespür für die Momente, in denen die Fassade nicht mehr hält. In Cannes gewann „Tokyo Sonata” 2008 den Preis der Jury in der Sektion Un Certain Regard. 2009 lief der Film bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 4. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2009.

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