Szene aus Torpedo

Synopsis

Mia ist fünfzehn und schwer traumatisiert. Nach dem Tod ihrer Mutter zieht sie zu ihrer Tante Cleo und gerät in deren Umfeld, eine linke Kulturszene, die sich in Resignation eingerichtet hat. Mia hat die Hoffnung aufgegeben, je in einer richtigen Familie aufzuwachsen, und versucht, sich in einer Erwachsenenwelt einzurichten, die bizarrer ist, als Jugendliche es sich ausmalen könnten. Helene Hegemanns „Torpedo” (Deutschland 2008) erzählt das in zweiundvierzig Minuten, in hohem Tempo und in Bruchstücken – als Zusammenprall einer Jugendlichen mit einem Milieu, das nichts mehr erwartet.

Hegemann war sechzehn, als sie ihren Debütfilm drehte; Alice Dwyer spielt Mia. „Torpedo” lief bei den Hofer Filmtagen 2008 und wurde 2009 beim Filmfestival Max Ophüls Preis ausgezeichnet. 2008 lief „Torpedo” bei Around the World in 14 Films in Berlin in der Sektion Spezial Deutschland.

Festival

Gezeigt in der 3. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2008.

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