
- Japan
THE REBIRTH
Synopsis
Eine Schülerin hat eine Mitschülerin getötet. Junichi ist der Vater des toten Mädchens, Noriko die Mutter der Täterin. Ein Jahr später arbeitet Junichi in einer Gießerei in einer kleinen Industriestadt auf Hokkaidō und wohnt in einer Pension, in der Noriko als Köchin arbeitet. Sie sehen sich jeden Tag, sprechen nicht miteinander, sehen einander nicht an. Masahiro Kobayashis „The Rebirth” (Japan 2007, Originaltitel „Ai no yokan”, „Vorahnung der Liebe”) beobachtet diese beiden Menschen, die dasselbe Ereignis von zwei Seiten getroffen hat, bei ihren täglichen Verrichtungen – und bei einer Annäherung, die kaum sichtbar ist.
Kobayashi spielt Junichi selbst. Sein Film ist ein gedämpftes Drama, das seine Wiederholungen – Arbeit, Essen, Schweigen – als Form nutzt und die Gefühle fast ganz aus dem Bild hält. Beim Festival von Locarno 2007 erhielt „The Rebirth” vier Preise, darunter den Goldenen Leoparden und den Daniel-Schmid-Preis. 2008 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 3. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2008.


















