Szene aus Pasolini

Synopsis

Rom, November 1975. Pier Paolo Pasolini (Willem Dafoe) schneidet „Salò”, gibt Interviews, arbeitet an einem Roman und entwirft im Kopf seinen nächsten Film. Er isst mit Mutter und Freunden, ist der Presse zugewandt und verschwiegen, was seine nächtlichen Begegnungen mit jungen Männern von der Straße angeht. Es ist der letzte Tag seines Lebens. „Pasolini” (Frankreich/Belgien/Italien 2014) von Abel Ferrara verzichtet auf die Form des Biopics: Der Tag wird durchsetzt mit Szenen aus den Texten, an denen Pasolini zuletzt arbeitete, sodass Werk und Leben nicht mehr zu trennen sind.

Ferrara, selbst ein Regisseur der Provokation, nähert sich seinem Vorbild kaleidoskopisch; Dafoe spielt ihn mit auffallender Ähnlichkeit, teils auf Englisch, teils auf Italienisch. Premiere 2014 im Wettbewerb um den Goldenen Löwen in Venedig. Bei Around the World in 14 Films beschloss der Film 2015 die zehnte Ausgabe in Berlin – als Closing Night.

Festival

Gezeigt in der 10. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2015.

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