Szene aus Cemetery Of Splendour

Synopsis

In Khon Kaen im Nordosten Thailands werden Soldaten mit einer rätselhaften Schlafkrankheit in ein behelfsmäßiges Lazarett verlegt, das in einer ehemaligen Schule eingerichtet ist. Die Hausfrau Jenjira (Jenjira Pongpas), die als Freiwillige hilft, wacht über Itt, einen jungen Soldaten, den niemand besucht. Sie freundet sich mit der jungen Medium Keng an, die den Angehörigen hilft, mit den Schlafenden zu sprechen. Nach und nach deutet sich an, dass die Krankheit mit dem Ort zusammenhängt: Unter der Schule liegt eine alte Stätte aus mythischer Zeit. „Cemetery of Splendour” (Thailand 2015) von Apichatpong Weerasethakul erzählt von Heilung, Magie und einer späten Zuneigung.

Weerasethakul inszeniert in langen, ruhigen Einstellungen, in denen Traum und Alltag ohne Bruch ineinander übergehen. Premiere am 18. Mai 2015 in Cannes in der Sektion Un Certain Regard; Asia Pacific Screen Award für den besten Film. Die Cahiers du Cinéma setzten ihn auf Platz 2, Sight & Sound auf Platz 5 ihrer Jahreslisten 2015. Bei Around the World in 14 Films lief der Film 2015 in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 10. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2015.

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