Szene aus Babai

Synopsis

Der zehnjährige Nori lebt im Kosovo der Zeit vor dem Krieg, und sein Vater Gezim ist der Mittelpunkt seiner Welt. Dann verschwindet Gezim eines Tages ohne Ankündigung, um in Deutschland Arbeit zu suchen. Nori macht sich auf, ihn zu finden, und begibt sich auf eine gefährliche Reise, an deren Ende er den Vater tatsächlich in Deutschland erreicht – wo das Wiedersehen die Bindung der beiden auf eine neue Probe stellt. „Babai” („Vater”, Kosovo/Deutschland 2015) ist das Spielfilmdebüt von Visar Morina, der die Geschichte konsequent aus der Perspektive des Kindes erzählt; Val Maloku spielt Nori.

Premiere am 28. Juni 2015 auf dem Filmfest München, wo der Film drei Förderpreise Neues Deutsches Kino erhielt – für Regie, Drehbuch und Schauspiel. In Karlovy Vary wurde Morina als bester Regisseur ausgezeichnet, und Kosovo reichte „Babai” für den Auslands-Oscar ein. Mit einem Budget von 1,7 Millionen Euro, aufgebracht von Partnern aus Kosovo, Deutschland, Mazedonien und Frankreich, war es die teuerste Produktion des Landes. Bei Around the World in 14 Films lief der Film 2015 in Berlin in der Sektion German Night.

Festival

Gezeigt in der 10. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2015.

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