Szene aus Times And Winds

Synopsis

Ein Bergdorf über dem Meer, in dem der Tag durch die fünf Gebetsrufe gegliedert wird – daher der Originaltitel „Beş Vakit”, fünf Zeiten. Drei Kinder an der Schwelle zum Erwachsenwerden: Ömer, Sohn des Imams, dem der Vater nichts als Verachtung entgegenbringt und der deshalb an das Undenkbare denkt; sein Freund Yakup, der für die junge Lehrerin schwärmt; und Yıldız, die vor dem Erwachsenwerden zurückschreckt und vor dem, was sie über das Leben der Erwachsenen inzwischen weiß. Reha Erdem erzählt in „Times and Winds” (Türkei 2006) vom Aufwachsen an einem Ort, an dem die Menschen Tag für Tag um ihr Auskommen ringen und die Kinder früh die Härte der Väter kennenlernen.

Erdem, der auch das Drehbuch schrieb, ordnet den Film nach den Gebetszeiten und stellt der Enge des Dorfs die Weite der Landschaft gegenüber. Beim Filmfestival Istanbul wurde „Times and Winds” als bester türkischer Film des Jahres ausgezeichnet. Bei Around the World in 14 Films lief er 2007 in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 2. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2007.

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