Szene aus To Take A Wife

Synopsis

Drei Tage vor Schabbat in Israel: Viviane (Ronit Elkabetz) steht kurz davor, ihren Mann Eliahu (Simon Abkarian) zu verlassen. Ihre Brüder reden auf sie ein – ihr Platz sei bei Mann, Kindern und Familie. Viviane bleibt, aber sie ist am Ende ihrer Kräfte: Ein Leben, das ihr Träume und Rechte verweigert, ein Mann, dem die Tradition mehr gilt als das Zusammenleben. Dann taucht Albert (Gilbert Melki) wieder auf, den sie einmal geliebt hat und der ihr die Freiheit bot, sie selbst zu sein. Ronit und Shlomi Elkabetz erzählen in „To Take a Wife” (Israel 2004) von einer Ehe, die in der Küche und im Schlafzimmer verhandelt wird, in Streit, Schweigen und den Blicken der Kinder.

Der Film ist das Regiedebüt der Schauspielerin Ronit Elkabetz, die gemeinsam mit ihrem Bruder inszenierte und die Hauptrolle übernahm. Er eröffnet eine Trilogie über die Ehe der Viviane, fortgesetzt mit „Shiva” (2008) und „Gett” (2014). Premiere hatte „To Take a Wife” 2004 in Venedig in der Semaine de la Critique, wo er den Preis der Kritik und den Publikumspreis gewann. Bei Around the World in 14 Films lief er 2007 in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 2. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2007.

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