
- Mongolei
KHADAK
Synopsis
Bagi ist ein junger Hirte in der mongolischen Steppe, Winter, zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Er leidet unter Anfällen, die ihn zu Boden werfen und in denen die Schamanin seiner Gegend eine Berufung erkennt. Dann greift der Staat ein: Unter Verweis auf eine Seuche unter den Tieren wird Bagis Familie gezwungen, das Nomadenleben aufzugeben und in eine Bergbausiedlung zu ziehen, in ein Leben nach Schichtplan. Dort begegnet Bagi Zolzaya, die Kohle stiehlt, und findet zu einer Form des Widerstands. Peter Brosens und Jessica Woodworth erzählen in „Khadak” (2006) von der Zwangssesshaftmachung der Nomaden – als Geschichte eines Einzelnen, der sich nicht fügt.
Brosens hatte zuvor eine Dokumentarfilm-Trilogie über die Mongolei gedreht und dort Woodworth kennengelernt; „Khadak” ist ihr erster gemeinsamer Spielfilm, produziert in Belgien, den Niederlanden und Deutschland. In Venedig gewann er 2006 den Löwen der Zukunft für das beste Debüt. Bei Around the World in 14 Films lief „Khadak” 2007 in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 2. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2007.

















