Szene aus Control

Synopsis

Macclesfield, Mitte der siebziger Jahre: Ian Curtis (Sam Riley) ist ein Junge, der in seinem Zimmer Bowie hört und Gedichte schreibt. Er heiratet früh, seine Frau Deborah (Samantha Morton) ist noch keine zwanzig, und gründet mit Freunden eine Band, die bald Joy Division heißt. Der Erfolg kommt schnell, mit ihm die Tourneen, eine Affäre und Epilepsieanfälle, die auch die Medikamente nicht in den Griff bekommen. Anton Corbijn zeichnet in „Control” (Großbritannien 2007) den Weg vom Familienvater aus der nordenglischen Provinz zum Sänger, der auf der Bühne die Kontrolle verliert – und daneben. Grundlage ist das Erinnerungsbuch von Deborah Curtis.

Corbijn, der die Band Ende der siebziger Jahre als Fotograf begleitet hatte, drehte seinen ersten Spielfilm in Schwarzweiß, in der Tonart seiner damaligen Bilder. Die Premiere fand im Mai 2007 in Cannes statt, in der Quinzaine des Réalisateurs, wo der Film drei Preise gewann, darunter eine lobende Erwähnung der Caméra d’Or. Bei Around the World in 14 Films lief „Control” 2007 in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 2. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2007.

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