
- Kambodscha
THE MISSING PICTURE
Synopsis
1975 übernehmen die Roten Khmer die Macht in Kambodscha. Rithy Panh ist ein Kind, als seine Familie aus Phnom Penh deportiert wird – in Zwangsarbeit, Hunger und Angst; Eltern und Geschwister überleben die Jahre unter Pol Pot nicht. Panh sucht nach einem Bild, das dieses Leid festhält, und findet keines. Also stellt er es selbst her: mit kleinen Tonfiguren, die er in Dioramen setzt, Szenen des Glücks vor der Katastrophe und der Grausamkeit danach. „The Missing Picture” (L’image manquante) von Rithy Panh, Kambodscha/Frankreich 2013.
Die unbewegten Figuren stehen gegen bislang ungezeigtes Propagandamaterial der Roten Khmer, dazu eine Erzählstimme in der ersten Person. Panh erzählt nicht von den Ermordeten, sondern von denen, die als Kinder überlebten. In Cannes gewann der Film 2013 den Hauptpreis der Sektion Un Certain Regard und war später der erste kambodschanische Film, der für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert wurde. Bei Around the World in 14 Films lief „The Missing Picture” 2013 in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 8. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2013.


















