Szene aus Redemption

Synopsis

Vier Briefe, vier Stimmen, kein Bild zeigt die Sprechenden. Am 21. Januar 1975 schreibt ein Kind aus einem Dorf in Nordportugal an seine Eltern in Angola, wie traurig Portugal ist. Am 13. Juli 2011 erinnert sich in Mailand ein alter Mann an seine erste Liebe. Am 6. Mai 2012 sagt in Paris ein Mann seiner kleinen Tochter, dass er nie ein richtiger Vater sein wird. Und am 3. September 1977 kämpft in Leipzig eine Braut während der Trauung gegen eine Wagner-Oper, die ihr nicht aus dem Kopf geht. „Redemption” von Miguel Gomes, Portugal 2013.

Gomes legt die Monologe über Archivaufnahmen aus den vier Ländern. Wer da spricht, gibt der Film erst am Ende preis – und macht aus den intimen Bekenntnissen einen Kommentar zur europäischen Gegenwart. Uraufgeführt wurde der Kurzfilm 2013 in Venedig, danach lief er in Toronto. Bei Around the World in 14 Films lief „Redemption” 2013 in Berlin in der Sektion Kurzfilm.

Festival

Gezeigt in der 8. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2013.

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