Archiv
Alle Filme seit 2025

A Poet
2025 | Kolumbien | Simón Mesa Soto | 123 Min.

A Useful Ghost
2025 | Thailand | Ratchapoom Boonbunchachoke | 130 Min.

Aisha Can't Fly Away
2025 | Ägypten | Morad Mostafa | 123 Min.

Calle Málaga
2025 | Marokko | Maryam Touzani | 116 Min.
Der geheimnisvolle Blick des Flamingo
2025 | Chile | Diego Céspedes | 104 Min.

Die jüngste Tochter
2025 | Frankreich | Hafsia Herzi | 107 Min.

Dracula
2025 | Rumänien | Radu Jude | 170 Min.

Dry Leaf
2025 | Georgien | Alexandre Koberidze | 186 Min.

Ein einfacher Unfall
2025 | Iran | Jafar Panahi | 105 Min.

Félicité
2025 | Senegal | Alain Gomis | 123 Min.

Gavagai
2025 | Deutschland | Ulrich Köhler | 112 Min.

I Only Rest in the Storm
2025 | Portugal | Pedro Pinho | 211 Min.

Magellan
2025 | Philippinen | Lav Diaz | 164 Min.

No Other Choice
2025 | Korea | Park Chan-wook | 139 Min.

Nouvelle Vague
2025 | Frankreich | Richard Linklater | 106 Min.

Orphan
2025 | Ungarn | László Nemes | 132 Min.

Resurrection
2025 | China | Bi Gan | 160 Min.

Romería
2025 | Spanien | Carla Simón | 114 Min.

Sentimental Value
2025 | Norwegen | Joachim Trier | 135 Min.

Silent Friend
2025 | Deutschland | Ildikó Enyedi | 145 Min.

The Chronology of Water
2025 | USA | Kristen Stewart | 128 Min.

Two Seasons, Two Strangers
2025 | Japan | Sho Miyake | 89 Min.

Yakushima's Illusion
2025 | Japan | Naomi Kawase | 122 Min.

Zafari
2025 | Venezuela | Mariana Rondón | 100 Min.
Film 1A Poet2025 | Kolumbien | Simón Mesa Soto | 123 Min. | CannesEs gibt Dichter, die ihr ganzes Leben in ihre Verse übertragen – und es gibt Poeten, die im eigenen Versmaß steckenbleiben. Oscar Restrepo (Ubeimar Ríos) gehört zur zweiten Sorte. Vor Jahrzehnten veröffentlichte er einen schmalen Gedichtband, den niemand gelesen hat. Keine Karriere, dafür viel Alkohol und ein erniedrigender Alltag als Lehrer. Doch dann tritt Yurlady in sein Leben, eine junge Frau aus den Slums von Medellín, deren Gedichte wie selbstverständlich aus ihr herausfließen. Ihre Sprache ist unmittelbar, frisch, ungeschützt. Oscar sieht in ihr eine Projektionsfläche für den Ruhm, den er selbst nie hatte – doch seine Unterstützung kippt schnell in etwas Besitzergreifendes.
Film 12A Useful Ghost2025 | Thailand | Ratchapoom Boonbunchachoke | 130 Min. | CannesWitwer March trauert um seine Frau Nat, die an den Folgen von Luftverschmutzung gestorben ist. Doch Nat kehrt zurück – nicht als Mensch, sondern als Geist, der in einem Staubsauger wohnt. Zwischen Farce und melancholischer Trauerarbeit entspinnt sich eine berührend-absurde Liebesgeschichte zwischen Mensch und Maschine, die Marchs Familie ablehnt. Zugleich wird das Haus von einem weiteren ruhelosen Geist heimgesucht: einem verstorbenen Fabrikarbeiter, dessen Tod einst zur Schließung des Familienbetriebs führte.
SpotlightAisha Can't Fly Away2025 | Ägypten | Morad Mostafa | 123 Min. | CannesKaum ein Genrezugang hat das Weltkino zuletzt so befruchtet wie der Bodyhorror. In Werken aus Asien, Lateinamerika oder Afrika zeigt sich, wie eng Fragen von Körper, Identität und Ungleichheit zusammenhängen – und wie das Bild des deformierten Körpers Räume für Befreiung und Widerstand eröffnet. „Aisha Can’t Fly Away" des ägyptischen Regisseurs Morad Mostafa ist ein weiterer Beweis: ein Film, der aus dem Sozialdrama heraus eine politisch-poetische Metamorphose anstößt.
Film 9Calle Málaga2025 | Marokko | Maryam Touzani | 116 Min. | VenedigWenn „Calle Málaga" so etwas wie ein spätes Heimspiel ist, dann gehört es ganz der Schauspiellegende Carmen Maura. Vierzig Jahre nach ihren frühen Auftritten bei Pedro Almodóvar, die sie zu einem der unverwechselbaren Gesichter des spanischen Kinos machten, steht sie hier erneut im Zentrum eines Films, der ihr den nötigen Raum lässt, zu glänzen.- SpotlightDer geheimnisvolle Blick des Flamingo2025 | Chile | Diego Céspedes | 104 Min. | CannesDer Sieg in der Reihe „Un Certain Regard" in Cannes ist oft ein Versprechen: auf ein Kino, das eigensinnig, trotzig und überraschend ist. Der chilenische Regisseur Diego Céspedes, gerade 30 Jahre alt, löst dieses Versprechen mit einem Debüt ein, das in Cannes alle verblüffte. „The Mysterious Gaze of the Flamingo" spielt 1982 im Norden Chiles, in einer staubigen Bergarbeitersiedlung, die wirkt wie ein postapokalyptischer Außenposten. Hier wächst die elfjährige Lidia auf, umgeben von einer queer gelebten Wahlfamilie – und konfrontiert mit einer mysteriösen Plage, die angeblich von den Blicken dieser Gemeinschaft ausgeht. Auch der titelgebende Flamingo, ein exzentrisches Mitglied der Familie, steht im Zentrum der Anfeindungen durch die Bergleute.
Film 5Die jüngste Tochter2025 | Frankreich | Hafsia Herzi | 107 Min. | Cannes„Die 17-jährige Fatima ist die jüngste von drei Töchtern einer französisch-algerischen Familie in einem Pariser Vorort. Ihr Lieblingssport ist Fußball, in der Schule hängt sie mit den prahlerischsten Jungs ihrer Klasse ab, und sie hat einen heimlichen festen Freund, der bereits ans Heiraten denkt. Fatima fällt es jedoch zunehmend schwerer zu verbergen, was niemand wissen darf: Ihr Herz schlägt für Frauen. Als sie ein Philosophiestudium in Paris beginnt, eröffnet sich für sie eine völlig neue Welt. Hin- und hergerissen zwischen Familientradition, Glauben und ihrem Wunsch nach Freiheit muss Fatima ihren eigenen Weg finden.
HommageDracula2025 | Rumänien | Radu Jude | 170 Min. | LocarnoDer größte europäische Gegenwartsdenker des Kinos, Radu Jude, ist zurück – und wie! Gleich zwei Filme hat er dieses Jahr in den Festivalzirkus geworfen, doch nichts ist so radikal, maßlos, überbordend wie „Dracula". Für gewöhnlich ist dieser Mythos eine westliche Projektion: Von Bram Stokers Roman bis zu Hollywoods Blutsaugern. Rumänien, die vermeintliche Heimat des Untoten, blieb dabei immer außen vor. Jude aber holt ihn nun heim – und macht ihn zum explosiven Prisma der Gegenwart.
Film 8Dry Leaf2025 | Georgien | Alexandre Koberidze | 186 Min. | LocarnoWenn Ampeln mit Straßenschildern sprechen und Sporthallen große Liebesgeschichten beherbergen, dann sind wir im Kino von Alexandre Koberidze. Für ihn sind Fußball und Kino Medien der Emotion – des Spiels, der Technik, des Staunens. Schon der Titel „Dry Leaf" verweist auf eine brasilianische Schusstechnik der 1950er-Jahre, deren Ballflug unberechenbar ist. Genauso entfaltet sich dieses magische Roadmovie: voller unerwarteter Richtungen, die überraschen und berühren.
Film 10Ein einfacher Unfall2025 | Iran | Jafar Panahi | 105 Min. | CannesEs gibt viele Kino-Könige, aber nur wenige Kino-Kaiser. Seit Cannes zählt Jafar Panahi zu Letzteren: Mit „Ein Einfacher Unfall" gewann er die Goldene Palme – und ist nach Michelangelo Antonioni erst der zweite Regisseur, der auf allen vier großen A-Festivals triumphierte. Für Panahi ist es Genugtuung und Neubeginn zugleich: Nach Jahren von Verboten und Haft kehrt er zurück – nicht mehr im Guerilla-Modus, sondern mit einem Thriller, der all seine Themen bündelt.
RetrospektiveFélicité2025 | Senegal | Alain Gomis | 123 Min. | BerlinaleJede Nacht singt Félicité (Véro Tshanda Beya) in einer Bar von Kinshasa. Wenn sie ihre Stimme erhebt, verwandelt sich der Lärm der Stadt in Musik, das Chaos der Straßen in reine Energie. Doch als ihr Sohn nach einem Motorradunfall ins Krankenhaus kommt, beginnt für sie eine fiebrige Suche nach Geld, Würde und Hoffnung. Alain Gomis begleitet diese stolze, verletzliche Frau durch ein Kinshasa zwischen Schrottplatz und Traum, wo nichts stabil ist – nicht der Strom, nicht die Moral, nicht einmal der Kühlschrank, der ständig kaputtgeht.
German CinemaGavagai2025 | Deutschland | Ulrich Köhler | 112 Min. | New YorkAls Sohn von Entwicklungshelfern verbrachte Ulrich Köhler Teile seiner Kindheit in Afrika. Diese Erfahrung prägt sein Kino bis heute. „Schlafkrankheit" erzählte von europäischer Überheblichkeit in Kamerun, von den Grauzonen zwischen Hilfe und Herrschaft. Nun kehrt Köhler nach Afrika zurück – nicht nur geografisch, sondern vor allem analytisch: Ihn interessieren diesmal die wechselseitige Ausbeutung und die feinen Machtspiele zwischen Begehren und Schuldgefühl.
Film 3I Only Rest in the Storm2025 | Portugal | Pedro Pinho | 211 Min. | CannesDer portugiesische Regisseur Pedro Pinho hat schon mit seinem Spielfilmdebüt „A Fábrica de Nada“ gezeigt, dass er das Kino neu denken will: Neorealismus traf dort auf postmarxistisches Musical. Mit „I Only Rest in the Storm“, seinem fast vierstündigen neuen Werk, setzt er diesen Anspruch fort.
HommageMagellan2025 | Philippinen | Lav Diaz | 164 Min. | CannesLav Diaz, die singuläre Stimme des philippinischen Autorenkinos, ist der radikale Chronist seines Landes – ein Meister der Zeitdehnung, der gerne zehn Stunden und mehr braucht, um Schuld und Kolonialgeschichte zu verhandeln. Mit „Magellan" überrascht er nun mit etwas, das man fast einen Blockbuster nennen könnte: Farbe statt Schwarzweiß, 160 Minuten statt zwölf Stunden und mit Gael García Bernal erstmals ein internationaler Star in der Hauptrolle.
HommageNo Other Choice2025 | Korea | Park Chan-wook | 139 Min.Die Mittelschicht fürchtet nichts so sehr wie den Verlust dessen, was sie besitzt: Arbeit, Status, Sicherheit. Im Kino ist diese Angst längst Motor großer Gesellschaftsdramen – von Bong Joon-hos „Parasite" bis zu Radu Judes „Kontinental '25". Auch Park Chan-wook widmet sich in „No Other Choice" dieser Furcht. Dafür adaptiert er Donald E. Westlakes Roman „The Axe", den einst Costa-Gavras verfilmte – doch er verpflanzt die Geschichte in die hypermoderne Arbeitswelt Südkoreas, ein Land, das wie kaum ein anderes zwischen Erfolgsdruck und digitaler Umwälzung vibriert.
AbschlussNouvelle Vague2025 | Frankreich | Richard Linklater | 106 Min. | CannesEin Making-of, das es nie gab, aber hätte geben müssen: Richard Linklater wagt mit „Nouvelle Vague" nichts Geringeres als eine Reimagination der französischen Filmgeschichte – und macht daraus, ganz unverschämt, einen Film über sich selbst. Ausgehend vom Gedanken, wie die Dreharbeiten zu Jean-Luc Godards „Außer Atem" wohl ausgesehen hätten, entfaltet Linklater eine spielerische Hommage an die Mitglieder der Nouvelle Vague, ihre Freiheit und ihre Lust am Improvisieren.
Film 7Orphan2025 | Ungarn | László Nemes | 132 Min. | VenedigBudapest, 1957: Der zwölfjährige Andor Hirsch wächst in einer Stadt auf, die nach dem gescheiterten antikommunistischen Aufstand von sowjetischer Kontrolle geprägt ist. Aus dem Waisenhaus zurückgekehrt, lebt er wieder bei seiner Mutter, die sich neu binden will – an den Metzger Berend. Für Andor bleibt jedoch der tote Vater, ein Schaffner, innerer Kompass: Er spricht mit ihm im Heizkeller, sammelt Fahrkarten, klammert sich an Relikte wie an Rettungsinseln. Doch die Nähe zu Berend birgt eine Wahrheit, die sein Selbstbild ins Wanken bringt.
Film 11Resurrection2025 | China | Bi Gan | 160 Min. | CannesIm Jahr, in dem das Kino sein 130. Jubiläum feiert, wagt der chinesische Regisseur Bi Gan einen radikalen Schritt: Er will die Sprache des Films neu erfinden – etwas Reines, Leuchtendes, noch nie Gesehenes. Nicht zufällig trägt sein Werk den Titel „Resurrection" – Auferstehung –, und gemeint ist nichts Geringeres als die Wiedergeburt des Kinos selbst. Ein Film, der Kino zum Thema macht, ein Traum über Träume, ein sinnüberschreitendes Abenteuer.
Film 4Romería2025 | Spanien | Carla Simón | 114 Min. | CannesDie 17-jährige Marina betrachtet die Welt durch ihre kleine Digicam. Mit ihr reist sie nach Vigo, die galicische Hafenstadt, in der einst ihre Eltern lebten. Eigentlich braucht sie nur ein Dokument für ein Stipendium, doch der Aufenthalt wird zur Spurensuche nach ihrer Herkunft. Die Begegnungen mit Verwandten bleiben kühl, niemand will über die Vergangenheit sprechen. Allmählich begreift Marina, dass es nicht die eine Wahrheit gibt, sondern nur verschiedene Formen des Erinnerns.
EröffnungSentimental Value2025 | Norwegen | Joachim Trier | 135 Min. | CannesEin rotes Holzhaus am Rand von Oslo, die Farbe ist längst von Rissen durchzogen: Dort setzt Joachim Trier an – und macht das brüchige Gemäuer zum Sinnbild für eine Familie, die schon lange keine mehr ist: Vater Gustav Borg (Stellan Skarsgård), gefeierter Regisseur und alternder Bohemien, kehrt nach Jahrzehnten zurück zu seinen beiden Töchtern, die er einst für die Karriere verließ. Vor allem Nora (Renate Reinsve), inzwischen selbst Schauspielerin, weigert sich, dem Vater entgegenzukommen. Erst recht, als dieser vorhat, mit ihr sein neuestes Drehbuch zu verfilmen. Zwischen vielsagenden Blicken und beredetem Schweigen entspinnt sich ein Kammerspiel über das unsichtbare Erbe eines besonderen Künstler-Clans.
Film 6Silent Friend2025 | Deutschland | Ildikó Enyedi | 145 Min. | VenedigDie Ungarin Ildikó Enyedi gehört zu den eigenwilligsten Stimmen des europäischen Autorenkinos. Mit Filmen wie „Mein 20. Jahrhundert" oder „Körper und Seele" hat sie das Alltägliche stets mit dem Übernatürlichen verbunden. Ihr neuer Film „Silent Friend", der im Wettbewerb von Venedig lief, Luna Wedler den Mastroianni-Preis als beste junge Entdeckung einbrachte und zum Kritikerliebling avancierte, erweitert dieses poetische Universum – und reflektiert zugleich unsere Pandemie-Erfahrung.
Film 2The Chronology of Water2025 | USA | Kristen Stewart | 128 Min. | CannesEin Körper taucht auf, verschwindet, sucht Halt im Wasser – ein wiederkehrendes Motiv und die große Metapher in Kristen Stewarts Regiedebüt, basierend auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Lidia Yuknavitch. Hauptfigur Lidia wächst in einem von Gewalt und Alkohol geprägten Elternhaus im Oregon der 1970er auf. Als begabte Schwimmerin findet sie im Wasser eine Zuflucht, doch an Land droht sie an den Erwartungen anderer zu zerbrechen. Erst in der Literatur entdeckt sie eine Sprache, die ihr gehört – eine, die Schmerz in Sinn verwandelt.
Film 14Two Seasons, Two Strangers2025 | Japan | Sho Miyake | 89 Min. | LocarnoSho Miyake gehört zu den stillen Zauberern des Gegenwartskinos. Schon in Filmen wie „Small, Slow but Steady" entwickelte er eine Handschrift, die man als Kino „der neuen Schüchternheit" beschreiben könnte: zarte Beobachtungen, tastende Gesten, Figuren, die in der Stille eine Würde finden, die dem lauter werdenden Kino oft fehlt. Wie heilsam und verträumt-philosophisch diese Haltung wirkt, zeigt sein neuer Film „Two Seasons, Two Strangers".
Film 13Yakushima's Illusion2025 | Japan | Naomi Kawase | 122 Min. | LocarnoOrgantransplantationen gelten in Japan bis heute als kulturell und religiös umstritten: Die Grenze zwischen Körper und Seele, zwischen Tod und Weiterleben, bleibt heikel. Naomi Kawase, immer eine Filmemacherin, die Spiritualität und Körperlichkeit ineinanderfließen lässt, widmet diesem Tabu ihr erstes Spielfilmprojekt seit fünf Jahren.
SpotlightZafari2025 | Venezuela | Mariana Rondón | 100 Min. | San Sebastián„Eine dystopische Fabel und ein grotesk realistisches Abbild der venezolanischen Krise. Die Ankunft des Nilpferds Zafari im Zoo von Caracas bringt das Leben eines bürgerlichen Wohnkomplexes ins Wanken. Zuerst fordern die Tierpfleger:innen das Baderecht im Swimming Pool ein. Dann werden Essen und Wasser knapp. Bald zerbröseln alle Moralvorstellungen. Zafari wird bestens versorgt, nur die Menschen um das Nilpferd werden langsam zu Tieren.
Zu dieser Auswahl gibt es keine Filme.

